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Achtung, Eigentümer: Ab Mai gilt ein neuer Energieausweis.

  • Autorenbild: Frick GmbH
    Frick GmbH
  • 8. Apr.
  • 5 Min. Lesezeit

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Ab dem 30. Mai 2026 ändert sich in Österreich, wie Gebäude energetisch bewertet werden. Ein neues Gesetz, eine neue Skala, neue Pflichten – und für viele Eigentümer*innen, Vermieter*innen und Käufer*innen ein Thema, das sie unvorbereitet trifft. Dabei ist es eigentlich simpel: Wer die Änderungen kennt, hat einen klaren Vorteil. Wer sie ignoriert, riskiert Bußgelder von bis zu 10.000 Euro.





1. Was ist der Energieausweis und warum ändert er sich jetzt?

Der Energieausweis ist das „Typenschild" eines Gebäudes: Er zeigt, wie viel Energie ein Haus oder eine Wohnung verbraucht – beim Heizen, Kühlen, Warmwasser. Wer eine Immobilie verkauft, vermietet oder neu baut, ist in Österreich seit Jahren verpflichtet, dieses Dokument vorzulegen.


Der Grund für die Änderung: Die EU hat ihre Gebäuderichtlinie (EPBD – Energy Performance of Buildings Directive) überarbeitet, und Österreich muss sie bis Ende Mai 2026 umsetzen. Das Ziel dahinter ist ambitioniert: Bis 2050 sollen alle Gebäude in der EU klimaneutral sein – der neue Energieausweis ist der erste Schritt, um Gebäude darauf zu messen.


Einfach und schlüsselfertig einziehen: Neubau Gruberau.



2. Die wichtigsten Änderungen ab 30. Mai 2026

Neue Skala: Von A++ bis G

Bisher gab es in Österreich eine Skala von A++ bis G – insgesamt neun Stufen. Das war verwirrend, weil kein anderes EU-Land dasselbe System verwendete. Ab Mai gilt europaweit einheitlich: A bis G – sieben Klassen, relativ zum nationalen Gebäudestandard definiert, EU-weit vergleichbar.


• Klasse A: höchste Energieeffizienz (Nullemission) Energie vollständig aus erneuerbaren Ressourcen, z. B. Passivhaus, Plusenergiehaus – bisher: A++/A+


• Klasse B: Sehr gut – Niedrigstenergie z. B. hochwertige Neubauten & Sanierungen – bisher: A/B


• Klasse C: Gut – moderner Neubau oder gut sanierter Altbau – bisher: B/C


• Klasse D: Durchschnittlich – teilsanierter Bestand – bisher: C/D


• Klasse E: Unterdurchschnittlich – gering saniert, typisch Baujahr 1970er–1990er – bisher: D/E


• Klasse F: Schlecht – Kaum saniert, ältere Bausubstanz – bisher: E/F


• Klasse G: schlechteste 15 % des nationalen Bestands – unsanierte Altbauten, oft vor 1978 – bisher: G

Hinweis: Die genauen Energiekennzahlen (kWh/m²a) je Klasse werden von Österreich national kalibriert und nach dem 30. Mai 2026 verbindlich festgelegt. Die Buchstaben sind EU-weit einheitlich; die Zahlenwerte können je Land leicht abweichen.


Nach aktuellem Stand sollen bestehende Energieausweise ihre reguläre Gültigkeit von bis zu 10 Jahren behalten. Bei der nationalen Umsetzung kann es jedoch zu Detailregelungen kommen.


Frick-Tipp: Neubauten der Frick GmbH in den Kitzbüheler Alpen werden von Anfang an nach den aktuellen Energiestandards geplant – mit Wärmepumpen, hochwertiger Dämmung und Hochleistungsfensterverglasung. Das Ergebnis: Energieklassen im Bereich A, genau dort, wo Markt und Gesetz hinwollen. Aktuelle Neubauprojekte.

Impressionen aus unserem Projekt: Chalet Alpenglück


Neu und wichtig: Energieausweis auch bei Mietvertragsverlängerungen

Das überrascht viele: Bisher war der Energieausweis nur bei Neuvermietungen und Verkäufen verpflichtend. Ab Mai 2026 gilt er auch bei der Verlängerung bestehender Mietverträge sowie bei größeren Sanierungen – also wenn die Gebäudehüllfläche zu mehr als 25 % saniert wird oder die Sanierungskosten mehr als 25 % des Gebäudewerts ausmachen. Wer keinen gültigen Ausweis vorweisen kann, riskiert Bußgelder von bis zu 10.000 Euro.


Konkret: Wenn ein bestehender Mieter bleibt und der Vertrag neu aufgesetzt oder verlängert wird, ist ein gültiger Energieausweis erforderlich. Für Vermieter mit älteren Bestandsverträgen bedeutet das: Jetzt prüfen, ob der eigene Ausweis noch gültig ist – bevor die nächste Verlängerung ansteht.



Der Renovierungspass: Dein Sanierungsfahrplan auf Knopfdruck

Neu eingeführt wird der Renovierungspass – ein digitaler, individueller Sanierungsfahrplan für jedes Gebäude. Er zeigt in mehreren Schritten, welche Maßnahmen die Energieeffizienz verbessern: von der Dämmung über neue Fenster bis zur Haustechnik.


Der Renovierungspass ist zunächst freiwillig – wird aber rasch zur Pflicht für alle, die Fördergelder beantragen wollen. Denn die Tiroler Wohnbauförderung und künftige EU-Förderprogramme werden zunehmend an eine nachweisbare Sanierungsstrategie geknüpft.


Frick-Tipp: Als Baumeister und Generalunternehmer in den Kitzbüheler Alpen unterstützt Frick GmbH Eigentümer dabei, Sanierungsmaßnahmen sinnvoll zu planen – von der ersten Einschätzung bis zur schlüsselfertigen Umsetzung. Jetzt Beratung anfragen.


Sanierung und modernes Wohlfühlen in einem unserer aktuellen Projekte. © Defrancesco


3. Was bedeutet das für den Wert Ihrer Immobilie in Tirol?

In einer Hochpreisregion wie Tirol ist der Energieausweis längst mehr als ein Pflichtpapier – er ist ein Verkaufsargument oder ein Preisdrücker, je nachdem, welche Klasse draufsteht.


Beim Verkauf erzielen Objekte der Klassen A oder B höhere Preise und verkaufen sich schneller. Schlechte Energiewerte führen zu höheren Betriebskosten und potenziellen Sanierungskosten. Das macht auch die Finanzierung kritisch.


Bei der Vermietung fragen Mieter heute aktiv nach der Heizungsart und den Betriebskosten. Wer eine gut bewertete Wohnung vermietet, hat in einem angespannten Mietmarkt wie in Tirol – wo neuwertige Mietwohnungen bereits bei rund 11,39 Euro pro Quadratmeter liegen – einen klaren Vorteil.


Als Investor: Gebäude in den Klassen E, F oder G geraten durch die EU-Strategie mittelfristig unter Druck.

Geplanter EU-weiter Mindeststandard, dessen konkrete Umsetzung in Österreich noch politisch ausgestaltet wird.“



Feines, modernes Design in einem unserer neuen Projekte.



4. Neubau oder Sanierung – was ist die bessere Antwort?

Ehrlich gesagt: Es kommt auf das Objekt an. Aber hier ist der Vergleich:


Neubau hat einen klaren Vorteil: Er startet direkt in der hochwertigsten Energieklasse – kein Nachholbedarf, keine versteckten Sanierungskosten, keine Überraschungen beim nächsten Energieausweis.


Bei Frick GmbH entstehen Wohnprojekte in den Kitzbüheler Alpen mit modernster Haustechnik – Sole-/Wasserwärmepumpen, Fußbodenheizung, hochwertiger Fensterverglasung und energieeffizienter Fernwärme, wie etwa beim Alpenchalet Falkertsee oder beim Neubau Gruberau in Fieberbrunn. Das sind Objekte, die nicht nur heute, sondern auch in 20 Jahren noch top bewertet sind.

Sanierung ist die richtige Antwort für bestehende Objekte – wenn sie sinnvoll geplant ist. Oft reichen drei oder vier gezielte Maßnahmen, um eine Immobilie von Klasse D auf Klasse B zu heben: neue Fenster, optimierte Dämmung und eine moderne Heizungsanlage. Das steigert den Wert, senkt die Betriebskosten – und macht den nächsten Energieausweis zu einem Verkaufsargument statt eines Problems.


Als Baumeister & Generalunternehmer plant und realisiert die Frick GmbH sowohl Neubauten als auch Zubauten und Sanierungen – vom ersten Gespräch bis zur Schlüsselübergabe.


4. Deine Checkliste: Was jetzt zu tun ist

Energieausweis prüfen

Wann wurde er ausgestellt? Älter als 10 Jahre → sofort neu ausstellen lassen, nach neuem Standard.


Mietverträge checken

Stehen Verlängerungen an? Dann jetzt klären, ob ein gültiger Ausweis vorliegt – sonst droht die Pflicht ohne Vorbereitung.


Sanierungspotenzial einschätzen

Welche Klasse hat dein Objekt aktuell? Was wäre mit gezielten Maßnahmen möglich? Ein Beratungsgespräch klärt das schnell.


Fördermöglichkeiten nutzen

Tiroler Wohnbauförderung und künftige EU-Programme fördern thermische Sanierungen – wer den Renovierungspass früh erstellen lässt, ist beim nächsten Förderantrag im Vorteil.


Der neue Energieausweis ist kein bürokratisches Ärgernis – er ist ein Spiegel. Er zeigt, wo eine Immobilie heute steht und wohin sie sich entwickeln muss. In einer Region wie den Kitzbüheler Alpen, wo Qualität und Langlebigkeit besonders zählen, ist das eine echte Chance – für alle, die jetzt die richtigen Schritte setzen.



Bmstr. Raphael Frick

Tel.: +43 650/3450236


Frick GmbH

Am Berg 31 / Top 1

A-6391 Fieberbrunn











 
 
 

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